Wenn der Strom zeigt seine Macht,
wenn Feuersbrunst erhellt die Nacht,
wenn eigene Kraft reicht nicht mehr aus,
zu retten Mensch und Vieh und Haus,
dann schätzt ein jeder plötzlich sehr,
die Schlagkraft einer Feuerwehr !

Genau so könnte ich unseren Tag der offenen Tür 2011 beschreiben. Die Feuerwehr hatte sich wieder einmal die Mühe gemacht ihre Türen zu öffnen und war bereit den Einwohnern Informationen zum privaten vorbeugenden Brandschutz zu vermitteln. Doch es war nicht viel Interesse zu vermerken, denn nur wenige Interessierte kamen zu Besuch.

Ich möchte von meiner Seite den Leuten danken, welche uns bei dieser Gelegenheit besucht und uns dadurch in unserem Werken wenigstens moralisch unterstützt haben.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch daran erinnern, dass immer wieder Feuerwehrleute dringend gebraucht werden. Und dies wird immer dringender, denn wie ihr wohl alle schon mal für sich selbst gedacht oder sogar gesagt habt „Allzu viel ist auch nicht gesund!“. Und in dieser Situation ist die Freiwillige Feuerwehr (und dies nicht nur in unserer Ortschaft). Es sind immer mehr Leute welche die Dienste benötigen oder in Anspruch stellen und dem gegenüber sind immer weniger Menschen (Frauen sowohl als Männer) bereit sich freiwillig in den „Dienst am Nächsten“ zu melden.

Ja, wir sind zu einer egoistischen Gesellschaft geworden, meine Familie, meine Freizeit, meine Hobbys und nicht zuletzt meine Ruhe.

Und wie ist eine solche Einstellung mit dem vereinbar was ich verlange wenn ich einen Schadensfall (Brand, Überschwemmung, Unfall, u.s.w.) oder auch nur ungebetene Gäste habe. Ist diesen Leuten (Feuerwehrleute) deren Familie, deren Freizeit oder deren Ruhe so viel weniger wert als meine.

Was wäre wenn diese auch so denken würden?

Was würde das für mich bedeuten?

Also es heißt nachdenken. Wenn ich einen Teil meiner Vorzüge dazu opfern würde um anderen Menschen in Not zur Hand zu gehen. Wenn man die Arbeit, welche jetzt nur noch auf wenigen Schultern lastet, auf weitere aufteilen könnte, würde für jeden einzelnen die Last deutlich angenehmer und ertragbarer werden.

Ich möchte hier eine kleine Statistik zu Erläuterung der Arbeit der Feuerwehr aufführen.

tl_files/Img/Info_img/porte_ouverte_2011/20111015 Porte ouverte 1.jpgtl_files/Img/Info_img/porte_ouverte_2011/20111015 Porte ouverte 2.jpg

Denkt mal über eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr nach und besinnt euch denn ein altes Indianersprichwort könnte umgewandelt und zur Wirklichkeit werden

Erst wenn das letzte Feuerwehrauto eingespart wurde
und kein Freiwilliger mehr ein Ehrenamt ausübt,
dann merken wir,
dass Geld allein kein Feuer löschen kann.

 

Daniel Marnach

Chef de Corps

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