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Der Postkutschendienst

Zur Bedeutung Frisingens trug der Postkutschendienst bei, der unter Kaiser Karl VI., von Luxemburg über Hesperingen - Frisingen fahrend nach Diedenhofen eingerichtet wurde. 1795 wurde der Pferdepostmeister Pierre Dupaix in einem Schreiben in seinem Amt bestätigt. Es wurde außerdem dort festgehalten, daß er 4 Postillone zu beschäftigen habe. Die Anzahl der zu liefernden Pferde war auf 12 festgesetzt. Nebst Frisingen hatten Hassel und Roeser je 1 Pferd zu liefern. In diesen Orten wurden dann keine weiteren Zugtiere für andere Zwecke beschlagnahmt. Einige Jahre später war Dupaix nicht einverstanden, sich finanziell an der Verbesserung der Gemeindewege zu beteiligen. Er gab als Ursache an, seine Pferde seien anders zu behandeln als Ackergäule. Aber eine Verfügung des Präfekten zwang ihn, dennoch zu zahlen, da er auch als Bauer seine Ländereien mit Pferden bearbeitete. Des öfteren wurden die Postkutschen überfallen, so auch im Jahre 1801. Deshalb wurde die Gendarmeriebrigade in Frisingen durch 5 Mann verstärkt (1 Unteroffizier und 4 Jäger aus dem 8. Regiment). Diese begleiteten die Postkutschen zwischen Luxemburg und Thionville, sie mußten aber auch in den umliegenden Wäldern Ausschau halten. Die Frisinger Gendarmeriebrigade unterstand der 18. Legion und dem 35. Geschwader der französischen Gendarmerie.

Die Pferderelaisstation wurde am 01.01.1857 abgeschafft.