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Frisingen zu Zeiten Napoleons

Am 9.11.1799 übernahm Napoleon Bonaparte die Macht in Frankreich.

Mit der Unterzeichnung des Konkordates mit dem Papst am 15.7.1801 gab Napoleon der katholischen Kirche den Rang einer Staatsreligion zurück. Luxemburg kam in gerichtlicher, wie in kirchlicher Hinsicht unter die Hoheit von Metz. Zur Pfarrei Frisingen gehörten: Aspelt, Hellingen, Evringen und Hagen. 1803 wurden Aspelt und Hellingen selbständige Pfarreien. 1822 wurden auch Evringen und Hagen von der Pfarrei Frisingen abgetrennt. Der Code Civil (oder Napoleon) legte 1804 die dauernde Grundlage zur nationalen Gesetzgebung. Unter französischer Herrschaft von 1795-1814 sind unsere jetzigen staatlichen Einrichtungen wie Gemeinden, Kantone, Bezirke, Gerichte und kirchlichen Einrichtungen geschaffen worden. Unter Napoleon wurde aber auch der Krieg in ganz Europa verbreitet. Am 05.09.1798 wurde der Militärdienst im Département des Forêts eingeführt und bis 1813 wurden 14711 wehrpflichtige junge Männer eingezogen, von denen 9089 nicht mehr zurückkehrten. Die Wehrpflichtigen, auch "Napoleonsdénger" genannt, wurden alljährlich durch das Los bestimmt. Waren sie reich, so konnten sie sich einen Ersatzmann (remplaçant) kaufen. Deserteure hatten wie immer das Schlimmste zu befürchten. Auch 11 Frisinger Jungen dienten in den Armeen Napoleons.