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Geschichte Frisingens

Frisingen ist eine der ältesten Ortschaften des Landes. Anfänglich mag es eine Agglomeration von im Tale der Gander zerstreut gelegenen fränkischen Bauernhöfen gewesen sein. Der Name findet sich erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 768. Zweihundert Jahre später wurde die Ortschaft, Besitztum der Gräfin Uda oder Uoda, an die Abtei Trier verschenkt. Von nun an hatte die Bevölkerung ihren Zehnten an den Abt von Trier zu entrichten. Die erste Kirche erhob sich auf der "Wendelskopp", einer Anhöhe in Richtung Hellingen gelegen.

Kritische Zeiten durchlebte die Ortschaft während der Pest im 16. Jahrhundert und während der Französischen Revolution. Aus dem Bericht des Provinzialrates vom 15.09.1656 geht hervor, daß viele Niederlassungen verschwanden, was darauf zurückzuführen war, daß die Provinz Luxemburg in den Jahren 1635-36 durch hereinfallende Truppen schwere Schäden zu verzeichnen hatte. Zuerst unterwarfen die Lothringer die Gegend und plünderten ein Quartier nach dem anderen. Danach kamen die Polen, die noch viel grausamer und mit mehr Zerstörungswut vorgingen. Das Volk flüchtete in die Wälder. Es kamen ansteckende Krankheiten auf. In vielen Fällen starben 2/3 der Einwohner, das Vieh verendete an Futtermangel.

Frisingen, in unmittelbarer Nähe der Festungen Luxemburg und Diedenhofen sowie der Herrschaften Rodemacher und Hesperingen gelegen, hatte in diesen Jahren der Kriege viel zu leiden.

Erwähnenswert ist, daß sich auf dem Friedhof von Frisingen ein Massengrab von Soldaten befindet, die in den ersten Kämpfen von 1683-84, die zur Einnahme der Festung Luxemburg durch Ludwig XIV. führten, ums Leben kamen und in Frisingen beerdigt wurden.